Heilende Hände

Die Manuelle Therapie, die Behandlung mit den Händen, gibt es schon seit über 2.000 Jahren. Hippokrates beschrieb neben der traumatischen „Ausrenkung“ auch leichte Wirbelverschiebungen und wies daraufhin wie diese „zurechtzurücken“ seien.
Üblicherweise umfasst die Manuelle Therapie heute eine systematische Untersuchung und Behandlung des gesamten Bewegungssystems. Durch verschiedene Techniken werden Spannungsveränderungen in sämtlichen Geweben des menschlichen Körpers aufgespürt und so behandelt, dass die ursprüngliche Beschaffenheit des Gewebes wieder hergestellt oder seine Struktur zumindest verbessert wird.
Der modernste Ansatz der Manuellen Therapie, nach dem ich Sie als Patienten behandle, ist ein ganzheitlicher Ansatz. Neben der Analyse Ihrer Belastung und der Belastbarkeit des betroffenen Gewebes wird bei der ganzheitlichen Therapie auch Ihr allgemeiner körperlicher und seelischer Zustand berücksichtigt.
So können verschiedene Faktoren, die den Heilungsprozess negativ beeinflussen, erkannt und gezielt in die Therapie mit einbezogen werden (z.B. Ängste, Stress, Sekundärerkrankungen etc.). Bei diesem bio-psycho-sozialen Therapiekonzept gilt meine Aufmerksamkeit als Therapeutin also nicht nur Ihren lokalen Beschwerden, sondern Ihnen als Patient und Mensch.
Als Erweiterung der Manuellen Therapie kann ich Ihnen speziell bei Problemen im Kopf-, Kiefer- und Nackenbereich die Cranio-faciale Therapie anbieten, auf die ich mich durch eine mehrjährige Zusatzausbildung spezialisiert habe.

Bei diesen Krankheiten hilft die manuelle Therapie:

– Arthrose
– Bandscheibenschaden: Vorwölbung, Vorfall
– Syndrome der Brust-, der Hals-, der Lendenwirbelsäule
– Tendinosen: Tennis- oder Golferarm

– nach Kreuzbandplastiken
– nach Meniskusnaht, Teilresektion des Meniskus
– nach Totalendoprothese (TEP), z.B. Hüft-TEP oder Knie-TEP

– Füße
– Beine
– Arme
– Hände
– Atlasblockade
– Rippenblockade
– Rundrücken, Hohlrundrücken
– Skoliose
– Morbus Bechterew
– Fußdeformitäten, z.B. Plattfuß (Pes planus), Hohlfuß (Pes excavatus), Sichelfuß (Pes adductus)
– Kniedeformitäten, z.B. X-Beine (Genu valgum), O-Beine (Genu varum)
– Kreuzbandriss
– Meniskusläsion
– Gestörte Leitungsfunktion
– Abgeschwächte Reflexe
– Paresen
– Störung der Sensibilität der Haut
– Mechano-Sensitivität eines peripheren Nervs